In seiner Präsentation im SHKH zeigt der Künstler Barak Reiser zwei
Arbeiten, die er während seiner Aufenthaltszeit im Künstlerhaus geschaffen
hat: Eine Videoarbeit „Grant“, und Teil einer Serie von Arbeiten auf
Papieren.
Grant ist eine Videocollage, die auf Beobachtungen, Aktionen und neu
inszenierten Elementen basiert.
Die Stadt Eckernförde und insbesondere das Haus in der Ottestraße 1, Atelier
4, nehmen einem wichtigen Teil in der Arbeit ein. Sie sind der Raum in dem
die Arbeit verwirklicht wird.
Die Idee mit der sich die Arbeit beschäftigt ist die Situation der so
genannten „Grants“, einer Einladung durch die ein Künstler an anderem Ort
für einen bestimmten Zeitraum, leben und tätig sein kann. Was ist das
Atelier? Wie öffentlich oder privat ist dieser Raum und die Verbindung
zwischen diesem Raum und seiner Umgebung? Gibt er die gewünschte Einsamkeit
in dem neuen Ort? Einsamkeit die eine Art Distanz schafft, um klarer zu
Beobachtung.
Die Videocollage bewegt sich wie eine Art Schlafwandler durch den Raum.
Einen Raum in dem Sachen passieren, manche sind „real“, manche sind
„surreal“, Elemente und Reflektionen, die sich zu etwas anderem verwebt
werden. Die Videoarbeit wird nicht im Finalformat gezeigt, sondern nur als
eine Skizze.
Der Künstler Barak Reiser ist 1973 in Israel geboren und studierte an der
Jerusalemer Kunstakademie Bezalel und ist Meisterschüler der Frankfurter
Städelschule. Seit 1999 lebt und arbeitet er in Frankfurt am Main.
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